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Einzelunterricht zu Hause · Klasse 9–10

BBR und eBBR in Berlin: Nachhilfe für den Schulabschluss

Berufsbildungsreife, erweiterte Berufsbildungsreife, Mittlerer Schulabschluss. Kaum ein Elternteil blickt beim ersten Mal durch, welcher Abschluss wann ansteht und was daran hängt. Wir erklären es Ihnen verständlich und bereiten Ihr Kind zu Hause gezielt darauf vor.

BBR, eBBR und MSA, der Unterschied in drei Sätzen

Die Berufsbildungsreife, kurz BBR, ist der erste Abschluss und wird in der Regel am Ende der neunten Klasse erreicht. Die erweiterte Berufsbildungsreife, kurz eBBR, folgt am Ende der zehnten Klasse. Der Mittlere Schulabschluss, der MSA, ist die höchste der drei Stufen und die zwingende Voraussetzung dafür, in die gymnasiale Oberstufe zu wechseln.

Das Verwirrende daran ist, dass eBBR und MSA in derselben Prüfung entschieden werden. Ihr Kind schreibt also nicht zwei verschiedene Prüfungen, sondern eine. Welcher der beiden Abschlüsse am Ende auf dem Zeugnis steht, hängt davon ab, auf welchem Niveau die Anforderungen erfüllt wurden. Genau darum geht es weiter unten.

Die BBR am Ende der neunten Klasse

Für die BBR gibt es keine große Prüfung. Stattdessen schreibt Ihr Kind die sogenannten vergleichenden Arbeiten in Deutsch und Mathematik. In beiden Fächern wird mindestens die Note 4 gebraucht, wobei eine 5 ausgeglichen werden kann, wenn im anderen Fach mindestens eine 3 steht. Dazu kommen die Jahrgangsnoten, unter anderem ein Notendurchschnitt von mindestens 4,0.

Wichtig für alle Familien, bei denen es gerade eng aussieht. Wer die BBR am Ende der neunten Klasse nicht schafft, rückt trotzdem in die zehnte Klasse auf und kann sie dort nachholen. Es ist also nichts endgültig verloren, aber der Druck im Folgejahr steigt spürbar. Deshalb lohnt es sich, im Laufe der neunten Klasse zu handeln und nicht erst im Frühjahr.

Die eBBR am Ende der zehnten Klasse

In der zehnten Klasse steht die gemeinsame Prüfung für eBBR und MSA an. Sie besteht aus vier Teilen, nämlich Deutsch, Mathematik, der ersten Fremdsprache und einer Präsentationsprüfung in einem weiteren Fach. In jedem Prüfungsteil wird mindestens die Note 4 gebraucht. Eine einzelne 5 lässt sich ausgleichen, wenn in einem anderen Prüfungsfach mindestens eine 3 erreicht wird.

Dazu kommt der Jahrgangsteil, also die Noten des letzten Schuljahres. Wer dort scheitert, kann in einem Fach eine Nachprüfung ablegen. Und wer den Prüfungsteil nicht besteht, hat die Möglichkeit, mit einer zusätzlichen mündlichen Prüfung nachzubessern. Diese zweiten Chancen sind vielen Eltern gar nicht bekannt.

Der Punkt, den kaum jemand kennt, E-Niveau und G-Niveau

In Deutsch, Mathematik, der ersten Fremdsprache und mindestens einer Naturwissenschaft wird an der Integrierten Sekundarschule auf zwei Niveaus unterrichtet, dem Erweiterungsniveau und dem Grundniveau. Für eBBR und MSA gelten die gleichen Anforderungen bei Noten und Prüfung. Der Unterschied liegt allein im Niveau. Werden die Anforderungen auf Erweiterungsniveau erfüllt, ist es der MSA, sonst die eBBR. Für den MSA muss Ihr Kind außerdem im letzten Jahrgang in mindestens zwei Fächern Unterricht auf Erweiterungsniveau gehabt haben.

Für Sie als Eltern ist das die eigentlich wichtige Information. Wenn Ihr Kind später die Oberstufe besuchen und Abitur machen möchte, führt kein Weg am MSA vorbei, und der ist an das Erweiterungsniveau gekoppelt. Ob Ihr Kind in einem Fach auf E-Niveau eingestuft wird, entscheidet sich nicht in der Prüfungswoche, sondern über die Leistungen im laufenden Schuljahr. Wer erst im letzten Halbjahr aufwacht, hat diese Tür oft schon zugehen sehen. Genau deshalb raten wir, bei absehbaren Schwierigkeiten früh zu unterstützen, idealerweise ab der achten oder neunten Klasse.

Wo unsere Nachhilfe konkret ansetzt

  • Deutsch und Mathematik für die vergleichenden Arbeiten in Klasse 9
  • Die drei schriftlichen Prüfungsfächer Deutsch, Mathematik und Englisch als erste Fremdsprache
  • Die Präsentationsprüfung, also Thema finden, gliedern, üben und frei sprechen
  • Die Jahrgangsnoten, denn die zählen genauso wie die Prüfung selbst
  • Der Sprung vom Grundniveau aufs Erweiterungsniveau, wenn der MSA und später die Oberstufe das Ziel sind

Die Präsentationsprüfung wird dabei oft unterschätzt. Sie ist für viele Jugendliche der unangenehmste Teil, lässt sich aber am besten üben, weil man sie im Einzelunterricht einfach durchspielen kann, bis die Nervosität nachlässt.

So läuft der Start ab

Sie rufen an oder schreiben uns, und wir klären in Ruhe, welcher Abschluss bei Ihrem Kind ansteht und wo es gerade steht. Danach schlagen wir eine Lehrkraft vor, die fachlich und menschlich passt, und Sie starten mit einer vergünstigten Probestunde bei sich zu Hause. Keine Aufnahmegebühr, keine Fahrtkosten.

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Häufige Fragen zu BBR und eBBR

Mein Kind hat die BBR in der neunten Klasse nicht geschafft. Was passiert jetzt?

Ihr Kind rückt trotzdem in die zehnte Klasse auf und kann die Berufsbildungsreife dort über die vergleichenden Arbeiten nachholen. Zusätzlich ist unter bestimmten Bedingungen die freiwillige Teilnahme an der Prüfung für eBBR und MSA möglich. Es ist also nichts verloren, aber das kommende Jahr wird voller. Wir setzen in solchen Fällen zuerst an Deutsch und Mathematik an.

Reicht die eBBR, um in die Oberstufe zu wechseln?

Nein. Für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe ist der MSA zwingend erforderlich, dazu kommen weitere Bedingungen bei den Noten und beim Erweiterungsniveau. Die eBBR ist ein anerkannter Abschluss und öffnet den Weg in viele Ausbildungen, für das Abitur an einer Oberstufe reicht sie allerdings nicht.

Was sind eigentlich vergleichende Arbeiten?

Das sind zentrale Arbeiten in Deutsch und Mathematik, die alle Schulen zum gleichen Termin schreiben. Sie ersetzen bei der Berufsbildungsreife die Prüfung. Vom Ablauf her sind sie einer Klassenarbeit ähnlich, die Aufgaben kommen aber von außen und die Anforderungen sind für alle gleich.

Kann mein Kind nach einer nicht bestandenen Prüfung noch etwas retten?

Ja, es gibt zwei Wege. Beim Jahrgangsteil ist eine Nachprüfung in einem Fach möglich, wenn das Ziel durch die Verbesserung um eine Notenstufe erreichbar ist. Beim Prüfungsteil kann eine zusätzliche mündliche Prüfung die schriftliche Leistung verbessern. Für beides lohnt sich eine kurze, sehr gezielte Vorbereitung.

Wann sollten wir mit der Vorbereitung beginnen?

Deutlich früher, als die meisten denken. Weil die Jahrgangsnoten mitzählen und weil die Einstufung ins Erweiterungsniveau über das ganze Schuljahr entsteht, bringt eine Unterstützung ab der achten oder neunten Klasse am meisten. Kurz vor dem Termin lässt sich noch einiges an Sicherheit gewinnen, das Niveau selbst aber kaum noch verändern.

Bereiten Sie auch auf die Präsentationsprüfung vor?

Ja, und das ist einer der dankbarsten Teile. Wir helfen bei der Themenwahl, beim Aufbau und beim Üben des freien Vortrags. Im Einzelunterricht zu Hause kann Ihr Kind die Situation so oft durchspielen, bis sie ihren Schrecken verliert.

Bereit für entspannte Nachmittage?

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