Gymnasium-Rechner Berlin: Reicht die Notensumme?
Tragen Sie die Zeugnisnoten Ihres Kindes ein. Der Rechner zeigt sofort, ob die Notensumme für ein Berliner Gymnasium reicht oder was im Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse noch nötig ist. Er rechnet nach den Regeln, die nur in Berlin gelten.
Notensumme für das Gymnasium berechnen
Nur für BerlinNach den Regeln der Berliner Senatsverwaltung für den Wechsel in Klasse 7 im Sommer 2027. Geprüft am 10.10.2026.
Sonderfall: kein Berliner Zeugnis aus Klasse 5
Tippen Sie die Noten an.
Deutsch, Mathematik und die erste Fremdsprache aus zwei Zeugnissen, also sechs Noten. Das Ergebnis erscheint sofort.
Die Noten bleiben in Ihrem Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.
Verbindlich ist allein die Förderprognose der Grundschule. Grundlage: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin.
Nur für Berlin: Für die Eignung zum Gymnasium zählen in Berlin nur drei Fächer, Deutsch, Mathematik und die erste Fremdsprache, aus zwei Zeugnissen. Die übrigen Fächer fließen in eine Durchschnittsnote ein, die erst bei der Platzvergabe an stark nachgefragten Schulen eine Rolle spielt. Brandenburg und die anderen Bundesländer haben ein anderes Verfahren. Dort gilt dieser Rechner nicht.
So rechnet Berlin
Wer in Berlin nach der sechsten Klasse auf ein Gymnasium wechseln möchte, braucht dafür eine Eignung. Die Grundschule stellt sie in der Förderprognose fest, die mit dem Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse ausgegeben wird. Teil 1 der Förderprognose ist die Notensumme.
Dafür werden sechs Noten addiert: Deutsch, Mathematik und die erste Fremdsprache aus dem Zeugnis der Klasse 5, zweites Halbjahr, und aus dem Zeugnis der Klasse 6, erstes Halbjahr. Liegt die Summe bei höchstens 14, ist das Kind für das Gymnasium geeignet. Liegt sie darüber, kann es seine Eignung nur noch im staatlichen Probeunterricht nachweisen.
Was ist der Probeunterricht? Der Probeunterricht ist ein Eignungstest des Landes Berlin. Die Senatsverwaltung richtet ihn an einem einzigen Tag im Februar aus, an einer staatlichen Schule in jedem Bezirk. Kinder mit einer Notensumme über 14 können dort zeigen, dass sie für das Gymnasium geeignet sind. Mit einer Probestunde in der Nachhilfe hat er nichts zu tun, nur der Name ist ähnlich.
Ein Beispiel. Die Noten 2, 3 und 2 aus Klasse 5 und 2, 2 und 3 aus Klasse 6 ergeben zusammen 14, das reicht. Wird eine einzige dieser Noten um eine Stufe schlechter, sind es 15, und der Weg aufs Gymnasium führt nur noch über den staatlichen Probeunterricht.
Teil 2 der Förderprognose ist eine Durchschnittsnote über alle Fächer, bei der Deutsch, Mathematik, Fremdsprache, Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften doppelt zählen. Sie entscheidet nicht über die Eignung, sondern über die Reihenfolge an Schulen mit mehr Anmeldungen als Plätzen, wenn eine Schule dieses Auswahlkriterium festgelegt hat.
Die Termine für den Wechsel 2027
- 29. Januar 2027: Halbjahreszeugnis der Klasse 6 mit Förderprognose. Bei einer Notensumme über 14 liegt das Anmeldeformular für den staatlichen Probeunterricht bei.
- 8. oder 9. Februar 2027: Anmeldung zum Probeunterricht durch Abgabe des Formulars an der Grundschule. Die Teilnahme ist freiwillig.
- 19. Februar 2027: staatlicher Probeunterricht an einer der zwölf Standortschulen, eine in jedem Bezirk. Wer krank ist, kann mit Attest an einem Nachtermin teilnehmen.
Wenn die Summe über 14 liegt
Der staatliche Probeunterricht dauert etwa drei Stunden und besteht aus drei Arbeitsheften zu je etwa 45 Minuten, in Deutsch, Mathematik und einem überfachlichen Teil. Bestanden hat, wer mindestens 75 Prozent der Bewertungseinheiten erreicht. Im Jahr 2026 haben 1.223 Kinder teilgenommen, 1,22 Prozent von ihnen haben ihre Eignung nachgewiesen. Die Senatsverwaltung versteht den Probeunterricht ausdrücklich nicht als zweite Chance, sondern als Prüfung für Einzelfälle.
Deshalb ist der verlässlichere Weg, solange das Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse noch nicht geschrieben ist, die Noten im laufenden Halbjahr zu stabilisieren. Und wenn es die Integrierte Sekundarschule oder die Gemeinschaftsschule wird, ist das kein Abstellgleis. Auch dort führt der Weg zum Abitur, in der Regel nach 13 Schuljahren. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum Wechsel aufs Gymnasium.
Sonderfälle, die der Rechner nicht abbildet
Für einige Schulformen und Schulversuche gelten eigene Regeln. An der Staatlichen Europa-Schule Berlin zählt die nichtdeutsche Partnersprache als erste Fremdsprache. Bei Französisch als erster Fremdsprache mit vorgezogenem Englisch, in der deutsch-türkischen Alphabetisierung und an der Deutsch-Ukrainischen Schule wird aus zwei Sprachnoten ein gerundeter Mittelwert gebildet. Kinder, die in einem anderen Bundesland bereits ein Gymnasium besucht haben, können direkt angemeldet werden. In all diesen Fällen berät die zuletzt besuchte Schule.
Den Rechner auf Ihrer Seite einbinden
Sie sind Elternvertretung, Förderverein, Grundschule oder betreiben ein Berliner Elternportal? Dann können Sie den Rechner kostenlos auf Ihrer eigenen Seite zeigen. Kopieren Sie dazu den folgenden Code in Ihre Seite. Der Rechner passt sich der Breite und der Höhe an, und die Noten bleiben auch dort im Browser der Eltern. Erlaubt Ihre Seite keine Skripte, lassen Sie die letzte Zeile weg, dann bekommt der Rechner eine feste Höhe.
Wenn sich die Regeln ändern, passen wir den Rechner an. Auf Ihrer Seite ist er dann automatisch aktuell.
Häufige Fragen zum Gymnasium-Rechner
Gilt der Rechner auch außerhalb von Berlin?
Nein. Die Notensumme 14 aus Deutsch, Mathematik und erster Fremdsprache der Zeugnisse 5.2 und 6.1 ist eine Berliner Regel. In Brandenburg und den anderen Bundesländern gelten andere Verfahren und meist auch andere Zeitpunkte für den Wechsel.
Das Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse gibt es noch nicht. Kann ich trotzdem rechnen?
Ja. Tragen Sie die Noten aus Klasse 5 ein und setzen Sie beim Zeugnis der Klasse 6 den Haken „Dieses Zeugnis gibt es noch nicht“. Der Rechner zeigt dann, wie viel die drei Noten im nächsten Zeugnis zusammen höchstens ergeben dürfen, mit Beispielen.
Ist der Probeunterricht dasselbe wie eine Probestunde in der Nachhilfe?
Nein. Der Probeunterricht ist ein staatlicher Eignungstest für das Gymnasium. Die Senatsverwaltung richtet ihn für ganz Berlin am selben Tag aus, gedacht ist er für Kinder mit einer Notensumme über 14. Eine Probestunde ist dagegen die erste Unterrichtsstunde bei einem Nachhilfe-Anbieter, um sich kennenzulernen.
Zählen die anderen Fächer gar nicht?
Für die Eignung nicht. Darüber entscheiden nur Deutsch, Mathematik und die erste Fremdsprache. Alle Fächer zusammen ergeben aber die Durchschnittsnote in Teil 2 der Förderprognose, und nach ihr wählen viele stark nachgefragte Schulen aus. Gute Noten in den übrigen Fächern helfen also bei der Wunschschule.
Zählen Tendenzen wie 2 plus oder 3 minus?
Nein. Gezählt werden die ganzen Noten, die im Zeugnis stehen. Noten einzelner Klassenarbeiten fließen nur indirekt ein, über die Zeugnisnote.
Ist mit einer Notensumme bis 14 der Platz am Wunschgymnasium sicher?
Nein. Die Notensumme sagt nur, dass Ihr Kind für das Gymnasium geeignet ist. Gibt es an einer Schule mehr Anmeldungen als Plätze, wählt sie nach ihren eigenen Kriterien aus, oft nach der Durchschnittsnote aus Teil 2 der Förderprognose. Deshalb gehören zur Anmeldung drei Wunschschulen.
Werden die eingegebenen Noten gespeichert?
Nein. Der Rechner arbeitet vollständig in Ihrem Browser. Die Noten werden weder gespeichert noch an uns oder an Dritte übertragen. Wenn Sie die Seite schließen, sind sie weg.
Über diesen Rechner
Den Gymnasium-Rechner stellt das AHA! Nachhilfe-Institut Berlin kostenlos bereit. Wir unterrichten seit 2003 Schülerinnen und Schüler in ganz Berlin bei ihnen zu Hause, viele davon in den Klassen 5 und 6. Die Regeln haben wir aus den Angaben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie übernommen und am 10.10.2026 zuletzt geprüft. Wenn Ihnen ein Fehler auffällt, schreiben Sie uns an kontakt@aha-nachhilfe-berlin.de.